Café Tasso - Das andere Antiqauriat




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Wenn Sie zu den Ausstellungen Fragen oder Anregungen haben, oder selbst gerne einmal bei uns ausstellen würden, ist Pierre Rossignol Ihr Ansprechpartner.



Ausstellungen


Hier finden Sie kurze Beschreibungen zu den Ausstellungen, die bisher im Café Tasso stattgefunden haben, bzw. gerade stattfinden. Die Künstler sind mit jeweils ein bis zwei ihrer Werke vertreten.



Bettina Moras
 
Ausstellung vom 21. November 2008 - 4. Januar 2009

Bettina Moras Homepage

„Gesichter – nichts anderes ist so voller Ausdruck wie ein Gesicht, das sich zudem in ständigem Wandel befindet.“

Die Faszination, die das menschliche Antlitz auf Bettina Moras ausübt, wird dem Betrachter ihrer Werke schnell offenbar, nimmt doch das Porträt als ‚klassische’ Bildgattung einen auffallend großen Raum in ihrem Schaffen ein.

Was Moras fasziniert, ist nicht nur das psychologische Moment eines Charakterkopfes und dessen Wesensdeutungen. Wichtig bleibt auch stets der malerische Aspekt, die unvergleichlich mannigfaltige und vielgestaltige Binnenstruktur der sich darbietenden Oberfläche, die sie, zum Teil feinmalerisch, teils flüssig-expressiv, nach ihren topographischen Eigenschaften, einer Landschaft gleich, erkundet.

Hierbei werden die Volumen aus einem nuancenreichen Farbauftrag heraus modelliert und bekommen im spannungsreichen, genau beobachteten Spiel von Licht und Schatten Plastizität und Ausdruck.

Mit ebensolcher Konzentration auf die Oberflächenstruktur des jeweiligen Sujets arbeitet Bettina Moras in ihren zumeist kleinformatigen Stillleben. Im eng gefassten Bildausschnitt wird der Gegenstand fokussiert und– so in der anatomischen Untersuchung eines Apfelgehäuses oder einer Knoblauchzehe – in einen sich dem Betrachter öffnendem geheimnisvoll-bizarren Mikrokosmos verwandelt.

Neben der malerischen, die Konturen mitunter völlig auflösenden Behandlung, tragen die teils extreme Nahsicht wie auch der ungewöhnliche Blickwinkel wesentlich zur Steigerung der verfremdenden Wirkung des Bildgegenstandes bei.

Die Auswahl der Bildmotive bleibt beschränkt: Früchte, vor allem Äpfel, Bananen oder Zitronen, kombiniert mit diversen Küchenutensilien, werden zu kleinen intimen, meist in heiterer, mediterraner Farbigkeit gehaltenen Bildwelten komponiert, in denen freilich das Auftauchen eines Totenschädels zum irritierenden Moment gerät.

diskontkunst  
Ausstellung vom 3. Oktober - 16. November 2008

Vom 3. Oktober bis zum 16. November gab es im Café Tasso die Foto-Ausstellung "diskontkunst" zu sehen.

Den Anfangs- und Endpunkt dieser Ausstellung bildete eine Videoinstallation von Smirko Schütze. Sie wurde zur Vernissage und Finissage präsentiert. 
Den Kern der Ausstellung bildeten die Werke des Künstlerpaars poca & thobak aus Berlin und dina, einer Künstlerin aus Dänemark, die ihre Fotografien ausstellten
.

poca & thobak halten die Kamera immer im Anschlag und zeigen sieben Aufnahmen aus ihrem reichen Fundus der letzten drei Jahre. Ihr Schwerpunkt sind Schwarz-Weiß-Bilder. Für beide sind die Möglichkeiten ihrer Sony Cybershot ausreichend und die Digitaluhranzeige in der rechten unteren Bildecke Indiz - es sollen Momentaufnahmen sein.
dina liebt ihre alte Spiegelreflex-Kamera und schießt Fotos, die in ihrer Farbgebung Nostalgie aufkommen lassen.

Michael Shwan Foster
Ausstellung vom 15. August - 28. September 2008

Michael Foster, 1967 in Maryland (USA) geboren, kam 1986 nach Europa. In dieser Zeit begann er mit der Ölmalerei, vorher arbeitete er mit Tinte und Wasser. Er lebte acht Jahre in Prag und reist malend und zeichnend durch Europa. Seine letzten Ausstellungen waren in Virginia (USA), Prag, Bayern und in der Philharmonie in Berlin.

"I´ve been painting since I was fourteen years old. Back then I felt that making pictures was a kind of magic, a freedom.You can make whatever you want! It´s like opening a window onto absolutely any world. Now I´m forty years old, and that feeling of magic is still growing. I wonder... what is outside the next window?"

Ute Donner
Ausstellung vom 6. Juni - 20 Juli 2008

Warum malt eine Berlinerin Tagebaubagger?
Inspiration für Ute Donner waren die Werke des Rockpoeten und Baggerfahrers Gerhard Gundermann, liebevoll „Gundi“ genannt, der vor 10 Jahren im Alter von 43 Jahren starb.

Die meisten Werke entstanden bisher zu den bildhaften Texten von Gundi Gundermann, der in seiner wunderschönen Poesie von den einfachen Leuten im Tagebau, von Liebe, Leben, Sterben, Hass, von Verlierern und Gewinnern in Ost und West und von der geschundenen Mutter Erde erzählt.

Vor den Farben der Aktionskünstlerin, die auch leidenschaftlich Friedensbilder auf der Straße malt, ist nichts sicher - Türen, Fenster, Möbel, Fahrräder, Treppen oder Reste der Berliner Mauer, - aber am liebsten malt sie Bilder zu Texten von Liedermachern und eigenen Gedichten, die sich mit der jüngeren deutschen Geschichte und dem alltäglichen Wahnsinn auseinander setzen.

Donners Bilder sind schnörkellos und haben eine klare Aussage.
Dabei ist der Text immer in das Bild integriert und beides bildet eine Einheit. Gerne verwendet sie Ölfarbe und bedient sich einer Kratztechnik, die interessante Farbeffekte hervorbringt. Es entstehen aber auch Kollagen und Bilder in Mischtechnik.

Ihr Anliegen ist es, die Gedanken und Visionen von Gundi Gundermann, dem Sprachrohr des Ostens, am Leben zu erhalten. Weitere Informationen zu Ute Donner mit einem Klick hier.

Bernhard Ludewig
Ausstellung vom 26. April bis 1. Juni Ausstellung INCAL alias Bernhard Ludewig: Wehret den Anfängern

Politische Lebensmittel, revolutionäre Mode, kontroverse Spiele und ambitionierte Hilfsorganisationen: Billige Scherze, von führenden Akademikern empfohlen! „Wehret den Anfängern“ zeigt als erste Werkschau Satiregraphik von Bernhard Ludewig („Incal“) aus den Jahren 2004 bis 2008. Die Ausstellung besteht aus etwa 30 Plakaten und Objekten. Den Schwerpunkt bilden fiktive Kommunikationsprodukte aus der Parallelwelt des Künstlers.

Bernhard Ludewig (*1974 in Münster, Pseudonym: Incal) ist Grafiker und Fotograf. Er lebt und arbeitet in Berlin. Ludewigs grafisches Werk reicht bis ans Ende der 80er Jahre zurück. Bereits zu Beginn entwickelte er die Grundlagen eines grafischen Stils, den er später selbst als Technischen Reduktionismus bezeichnete. Kennzeichnend für Ludewigs frühe Arbeiten ist die konsequente Beschränkungauf einegewisse Anzahl grafischer Informationen, etwa Farbe oder Bildelemente. So existieren Bilder, die auf einer Palette von 16 distinkten und nicht mischbaren Farben basieren. In anderen Bildern verwendete er für einzelne Bildbereiche (zum Beispiel horizontale Zeilen) jeweils eine eigene Palette. Ludewigs Arbeiten aus dieser Zeit wirken oft grobkörnig – auch dies ist Ausdruck des Bestrebens, die nötige Bildinformation zu reduzieren. In diesem Sinne hat Ludewig die zugrundeliegenden und nicht weiter reduzierbaren Gestaltungs- elemente auch als „genetischen Code“ des jeweiligen Werkes bezeichnet.

Für Aufsehen sorgte eine Reihe funktionaler Digitalminiaturen mit 36x36 Bildpunkten, die er Mitte der 1990er Jahren im Zuge seines Projekts „Mitras“ in England veröffentlichte. Seit der Jahrhundert- wende konzentriert sich Ludewig verstärkt auf satirische Grafiken, die er in der Regel als Produkte einer fiktiven Parallelwelt betrachtet. Diese umfasst z.B. Wirtschaftsunternehmen, Konsumgüter, Hilfsorganisationen, staatliche Stellen und die virtuelle „Immanuel-Kant-Universität Königsberg“. Ein wiederkehrendes
Element ist dabei die euphorische Parodie: Ludewig versucht, den Betrachter durch strikte Formtreue von zweifelhaften bis absurden Inhalten abzulenken und so aufs Glatteis zu führen. Trotz der (häufig polemisch) aufgegriffenen politischen oder gesellschaftlichen Themen entziehen sich die Werke jedoch einer klaren Interpretation. Neben seiner grafischen Tätigkeit arbeitet Ludewig heute vornehmlich als Fotograf.     Weitere Informationen: http://incal.de  

Wendy Bell
Crossing Paths - Ausstellung vom 07.03. - 20.04.08









Die Holzschnitte von Wendy Bell weisen eine breite Palette von figürlichen und organischen Symbolen auf, die die vielschichtigen Beziehungen zwischen Menschen, Emotionen, Aktionen und Objekten im modernen Leben aufdecken und widerspiegeln.
www.wendybell.de

Rudi Berr 
Ausstellung  vom 11. Januar bis 2. März 2008

Zu einem der schönsten Naherholungsgebiete des Berliner Umlandes gehört das Briesetal. "Kurz nach der Wende entdeckte ich diese zauberhafte Landschaft für mein künstlerisches Schaffen sowie für meine eigene Erholung." Im Morgengrauen, eine Stunde vor Sonnenaufgang, geht der Fotograf nun seit 1991 ganzjährig fast jedes Wochenende durch das Briesetal. "Bis zum heutigen Tage finde ich immer neue Motive - und der Erholungswert ist hoch." Seit 35 Jahren widmet sich Rudi Berr voll und ganz seiner Leidenschaft Fotografie. www.rudiberr.de

Jutta Barth
Weiß - die Stille des Winters - Pulp Painting 
Ausstellung vom 30. 11. 2007 - 06.01.2008

Winter: Es ist eine Zeit des Rückzugs in die Innenwelt, der Meditation. Weiß hebt die dunklen Strukturen hervor, bringt sie ans Licht oder deckt sie wie der Schnee sanft zu. Ganz so spielt die Künstlerin mit Strukturen, hebt hervor oder hüllt ein mit der Papiermasse, mit der sie die Bilder auf dem Schöpfsieb gestaltet. Die Materialien, häufig aus der Natur, erscheinen neu und vertraut zugleich und regen die eigene Phantasie an. Im glücklichsten Fall entlassen sie uns mit einem neuen Blick in unseren Alltag.              www.jutta-barth-pulppainting.de 


Wolfgang Skibitzki
Ein neues Menschenbild - Ausstellung vom 19.10. - 25.11.2007
Ein neues Menschenbild - es ist Hintergrund für die Gestaltung der Porträts und porträthaften Bilder des Künstlers W.Ski alias Wolfgang Skibitzki. 

Dem MENSCHSEIN Ausdruck zu geben, scheint wohl die schwierigste Angelegenheit in unseren Beziehungen, insbesondere den Globalbeziehungen. W.Ski weist einen leichten Weg. Auf ihm  kann jeder wandeln.


"Der Blick nach INNEN ist EINE Richtung, EINE Orientierung, EIN Weg, EINE Haltung."  Wolfgang Skibitzki

Ingrid Berg
Farbträume
- Ausstellung vom 31.08. - 14.10.2007

Nach 25 Jahren als Bildreporterin für die Presse entwickelte Ingrid Berg eine neue Leidenschaft: die Malerei und das Gestalten von Collagen.
Ihr Tagesablauf ist streng durchstrukturiert – vielleicht ein Überrest ihrer früheren Tätigkeiten als Leiterin des Kunstkreuz-Friedrichshain sowie als Fotogaleristin.

Ihre Werke entwickeln sich jedoch intuitiv: „Es sind Bilder, die aus dem Bauch kommen“, so die Künstlerin. Bunt, abstrakt und phantasievoll präsentieren sich die Bilder von Ingrid Berg in ihrer Ausstellung „Farbträume“.

Katja Koslowski
Geschichten auf Leinwand - Ausstellung vom 03.08 - 26.08.2007

„Arbeiten! Rausch! Gehirn zerschmettern! Kauen, fressen, schlingen, zerwühlen! Wonnevolle Schmerzen des Gebärens! Krachen des Pinsels, am liebsten durchstoßen der Leinwände: Zertrampeln der Farbtuben…“

Mit diesem Zitat Max Pechsteins (1920) sieht auch Katja Koslowski ihre Arbeit treffend beschrieben. Die Künstlerin beginnt mit dem Malen ohne spezielles Motiv vor Augen, sie begibt sich in ihre eigene Welt und lässt sich von Farben, Stimmungen und Musik inspirieren und leiten. Dabei entstehen Bilder, die sie oft selbst überraschen.

Malen als Weg Gefühle und Stimmungen produktiv zu nutzen und somit Erinnerungen an verschiedenste Zeiten des eigenen Lebens zu erhalten – so begreift die 17-jährige Katja Koslowski ihr Werk und Schaffen.

In ihrer ersten Ausstellung „Geschichten auf Leinwand“ bietet die Malerin dem Betrachter einen tiefen und persönlichen Einblick in die eigene Entwicklung. „Meine Bilder sind mir sehr wichtig…, diese mit anderen zu teilen empfinde ich als etwas befremdend, bin aber auf die Reaktionen äußerst gespannt.“

Alexandra Baur
Habissen?! Ausstellung vom 03.08. - 26.08.2007

Sie sind kleine Freunde, die uns immer wenn wir sie sehen ein Lächeln entlocken wollen. Sie sind wie wir sein "sollten". 

Bunt, fröhlich und haben immer Sonne im Herzen. Aber sie sind auch so wie wir "sind". 

Krumm und schief und alle ein bisschen anders. Sie sind einfach nicht perfekt.

Annika Pinske
Trügerisch und deskreptiv - Ausstellung vom 22.07. - 29.07.2007

"Keine extravagante Beleuchtung, keine ausgefallene Bildkompositionen oder Posen die zur Affirmation zwingen. Die stilisierte Schlichtheit des leeren, merkmallosem Raums schafft keinen narrativen Inhalt und rückt das Individuum in eine beklemmende Isolation." 

Annika Pinske, 24-jährige Philosophie- und Literaturstudentin, lebt seit 2004 in Berlin-Friedrichshain und widmet sich in der Freizeit leidenschaftlich dem Theater und der Fotografie. www.zentralperspektive.net

Enrico Pietracci
Theater des Weiblichen - Ausstellung vom 04.05. - 17.06.2007

Enrico Pietracci's Arbeiten zeichnen sich aus durch ein Studium der ästhetischen und konzeptionellen Darstellung des weiblichen Körpers. "Für mich besteht eine 'ideale Aktzeichnung' nicht nur im einfachen Studium der Figur, sondern in einem 'Stiltheater'; einem Theater, in dem sich der Schauspieler (das Modell) und der aktive Zuschauer (Zeichner) zu einer Einheit zu Austausch und dynamischer Kommunikation zusammenschließen."
www.aktzeichnen-berlin.de